Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Gegenwart schreiben im 10. Jahrhundert (eBook)

Deutungen der eigenen Zeit in Rathers "Meditationes" und in Attos "Polipticum"
CHF 128.95
Verlag: De Gruyter
ISBN: 978-3-11-055547-9
GTIN: 9783110555479
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
+ -

Ausgangspunkt der Studie ist die prinzipielle Herausforderung der Erfassung und Deutung von Gegenwart. Damit schließt das Buch an aktuelle, interdisziplinär geführte Debatten um Gegenwart und Präsenz an. Analysiert werden Darstellungsmodelle und Deutungsmuster von Gegenwart im Oberitalien des 10. Jahrhunderts - einer Zeit, die geprägt war durch Machtwechsel und Umstürze, durch konkurrierende Geltungsansprüche karolingischer Adelsfamilien und sozialen Wandel sowie durch die neuerliche Rezeption spätantiker Debatten um Präsenz und Gegenwart. Exemplarisch werden die Werke der oberitalienischen Bischöfe Rather von Verona und Atto von Vercelli untersucht, die neue Wege erprobten, um die Vielschichtigkeit ihrer eigenen Zeit zu bündeln und auf diese Weise die "Gegenwartsschreibung" neu erfanden: Kategorie, Hypothese, Prognose - das waren ihre Antworten auf die undurchsichtige Gegenwart. Ziel der Studie ist es, die erkenntnistheoretischen Bedingungen von Gegenwartsbetrachtungen im Italien des 10. Jahrhunderts auszuloten und dabei zugleich die klassisch wissensgeschichtliche Dichotomie von "Theorie" und "Praxis" in ein komplexeres Beschreibungsmodell zu überführen.

*
*
*
*

Ausgangspunkt der Studie ist die prinzipielle Herausforderung der Erfassung und Deutung von Gegenwart. Damit schließt das Buch an aktuelle, interdisziplinär geführte Debatten um Gegenwart und Präsenz an. Analysiert werden Darstellungsmodelle und Deutungsmuster von Gegenwart im Oberitalien des 10. Jahrhunderts - einer Zeit, die geprägt war durch Machtwechsel und Umstürze, durch konkurrierende Geltungsansprüche karolingischer Adelsfamilien und sozialen Wandel sowie durch die neuerliche Rezeption spätantiker Debatten um Präsenz und Gegenwart. Exemplarisch werden die Werke der oberitalienischen Bischöfe Rather von Verona und Atto von Vercelli untersucht, die neue Wege erprobten, um die Vielschichtigkeit ihrer eigenen Zeit zu bündeln und auf diese Weise die "Gegenwartsschreibung" neu erfanden: Kategorie, Hypothese, Prognose - das waren ihre Antworten auf die undurchsichtige Gegenwart. Ziel der Studie ist es, die erkenntnistheoretischen Bedingungen von Gegenwartsbetrachtungen im Italien des 10. Jahrhunderts auszuloten und dabei zugleich die klassisch wissensgeschichtliche Dichotomie von "Theorie" und "Praxis" in ein komplexeres Beschreibungsmodell zu überführen.

Autor Schlieben, Barbara
Verlag De Gruyter
Einband Adobe Digital Editions
Erscheinungsjahr 2024
Seitenangabe 462 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen 1 col. maps
Masse 4'045 KB
Auflage 24001 A. 1. Auflage
Plattform EPUB
Reihe Europa im Mittelalter

Über den Autor Barbara Schlieben

Barbara Schlieben, Humboldt-Universität zu Berlin.

Weitere Titel von Barbara Schlieben

Alle Bände der Reihe "Europa im Mittelalter"